Stimmen der Kritik
Anders als etwa Benjamin Lebert berichtet Andreas Merkel jedoch von einer Zeit, die bereits hinter ihm liegt. Der Autor ist Jahrgang 1970, und gelegentlich verfällt er in einen Jargon, den man heute vermutlich nicht einmal mehr von 12-Jährigen hören würde. Was aber die Gefühlswelt angeht, erweist sich seine Erinnerung als zuverlässig. Da verklärt sich nichts zu einer Jugend mit wilden Feiern und großen Lieben. Stattdessen Zweifel und Langeweile.
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- Katrin Pauly, Norddeutscher Rundfunk
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Das Dreiecksverhältnis zwischen Zorro, Sara und ihrem spießigen Freund Robert erinnert an Goethes "Werther", entwickelt aber im Gegensatz dazu keinerlei Sprengkraft. Zweifelhafter Höhepunkt: Eine Fellatio, mit der ironischerweise die Französisch-Freundin Tini den Helden beglückt.
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- Christoph Kalies, Schleswig-Holsteinischer Zeitungsverlag
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Es kommen auch einige Sexstellen vor (...). Damit wird sehr deutlich, welche Zielgruppe der Autor ansprechen will. Doch auch für Erwachsene kann dieser Liebesroman sehr unterhaltsam und interessant sein, denn vielleicht bekommen sie so mal einen Einblick in das Leben ihrer Kinder.
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- Rabea Balzar Die Weiße Brücke, Schülerzeitung der Herderschule Rendsburg
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