Andreas Merkel:  Große Ferien

Kurztext
"Alleinsein und mit Sara zusammenkommen? Er hatte darin bisher eigentlich keinen Widerspruch gesehen, vielleicht weil es sowieso zu bescheuert klang, um wirklich ein Plan zu sein."
Leo Zoraster, genannt Zorro, ist 17 und hat ein großes Problem: Die Sommerferien beginnen, er bleibt zum ersten Mal allein zuhause und ist in Sara verliebt. Ausgerechnet Sara, die mit einem Typen zusammen ist, der wie ein Model für Unterhosen aussieht.
Oder, wie Zorros Kumpel Newman sagen würde: "Fucking scheisse, was soll nur aus uns werden?"

 

 

Stimmen der Kritik

Anders als etwa Benjamin Lebert berichtet Andreas Merkel jedoch von einer Zeit, die bereits hinter ihm liegt. Der Autor ist Jahrgang 1970, und gelegentlich verfällt er in einen Jargon, den man heute vermutlich nicht einmal mehr von 12-Jährigen hören würde. Was aber die Gefühlswelt angeht, erweist sich seine Erinnerung als zuverlässig. Da verklärt sich nichts zu einer Jugend mit wilden Feiern und großen Lieben. Stattdessen Zweifel und Langeweile.

- Katrin Pauly,
Norddeutscher Rundfunk



Das Dreiecksverhältnis zwischen Zorro, Sara und ihrem spießigen Freund Robert erinnert an Goethes "Werther", entwickelt aber im Gegensatz dazu keinerlei Sprengkraft. Zweifelhafter Höhepunkt: Eine Fellatio, mit der ironischerweise die Französisch-Freundin Tini den Helden beglückt.

- Christoph Kalies,
Schleswig-Holsteinischer Zeitungsverlag



Es kommen auch einige Sexstellen vor (...). Damit wird sehr deutlich, welche Zielgruppe der Autor ansprechen will. Doch auch für Erwachsene kann dieser Liebesroman sehr unterhaltsam und interessant sein, denn vielleicht bekommen sie so mal einen Einblick in das Leben ihrer Kinder.

- Rabea Balzar
Die Weiße Brücke,
Schülerzeitung der Herderschule Rendsburg



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